- http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-08/Australien-Gruene Parlamentswahl: Australien wird grün | Politik | ZEIT ONLINE #
- RT @reetovongunten: politik für anfänger. http://twitpic.com/2ia9h6 #
- Das neue NZZ App wird dann hoffentlich mit einem bestehenden Abo nutzbar sein… #
- NZZ S. 56 "In Kürze werden die NZZ und der «Tages-
Anzeiger» kostenpflichtige iPad-Apps
vorstellen." #NZZ # - Update zu Sipgate und Backgrounding auf dem iPhone: derzeit nur mit Push möglich: http://daniel-goldberg.de/V1/?p=758 #
Twitter Weekly Updates for 2010-08-29
Das Rundum-Glücklich-iPhone-Kommunikations-Paket
Filed under: Kommunikation, iphone Tags: APP, Internet, iphone, voip
Das Thema, über dass ich wohl am meisten berichtet habe, ist dass Thema Kommunikation, im Besonderen über das Thema VOIP und iPhone. Auch das Thema dieses Artikels dreht sich um das Thema Telefonie auf dem iPhone.
Die Ausgangslage ist im Prinzip immer noch die selbe, wie sie bei meinem ersten Eintrag zum Thema war. Ich bin über eine deutsche und eine schweizer Festnetznummer erreichbar. Bei beiden Anschlüssen handelt es sich jedoch nicht etwa um einen klassischen Ortsgebundenen Festnetzanschluss, sondern um Internettelefonie, auch bekannt unter dem Stichwort Voice over IP VoIP.
IP-Telefonie (kurz für Internet-Protokoll-Telefonie) auch Internet-Telefonie oder Voice over IP (kurz VoIP) genannt, ist das Telefonieren über Computernetzwerke, welche nachInternet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen beispielsweise für den Verbindungsaufbau, über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können sowohl Computer, auf IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte, als auch über spezielle Adapter angeschlossene klassische Telefone die Verbindung herstellen. Quelle: Wikipedia
Und obwohl die ganze Technik ja digital und nicht ortsgebunden funktioniert, ist es bisher zumindest noch immer notwendig, mehrere Geräte zu verwenden. Deshalb konnte ich das anhin noch immer nicht meine FRITZ!Box sowie das an ihr angeschlossene ISDN Telefon in die ewigen Jagdgründe verabschieden. Über die Möglichkeiten, mit verschiedensten Apps für das iPhone zu telefonieren habe ich ja bereits berichtet. Jedoch hatte jedes der Programme des anhin so seine Nachteile.
Vor kurzem habe ich das neue App von Acrobits, GroundWire entdeckt. Dieses App könnte der erste Kandidat sein, der es schafft, ein Festnetztelefon endgültig überflüssig zu machen. Besonders praktisch finde ich, das ist in der Lage ist, mehrere verschiedene VoIP-Telefonanschlüsse gleichzeitig zu verwalten. Sehr praktisch ist auch die Funktion, eingehende Anrufe mit Push- Meldungen auf dem iPhone zu signalisieren. Dies geht auch bei Anbietern, die dies bisher noch nicht zuliessen, zum Beispiel Sipgate.

Folgende Features führt der Anbieter Acrobits auf:
• Multitasking background support for iOS4
• Transfer and attended transfer
• Multi line
• Call Grouping
• Conference calling
• Customizable ringtones
• HD Wideband audio through G.722
• Completely redesigned audio optimized for the best VoIP experience on the iPhone
• Number rewriting, enabling you to utilize your existing contacts without having to create new entries to satisfy the dialing requirements of your PBX or SIP provider
• Address Book Matching to automatically format your contacts into the proper international format
Soweit ich das bisher überblicken kann, ist dies das erste VoIP-App, dass in der Lage ist, die background Funktion des iPhones zu nutzen. Allerdings ist die tatsächliche Nutzung der Hintergrundfunktion davon abhängig, ob der Internetstelefonieanbieter TCP als Protokoll zulässt, schreibt Acrobits:
“There is one option that looks promising at first glance; you can tell iOS4 that your application wants to be woken up if there is incoming network traffic. We thought that maybe if we use that, we can be woken up by an incoming call arriving over the network and give the user a chance to answer it. But again, there is a catch; you can only be woken up by incoming network traffic over a TCP connection. SIP and VoIP generally prefer the more lightweight UDP protocol and many (if not most) large SIP providers do not support TCP even as an option.”
Insofern muss man wohl vorläufig noch auf die Möglichkeit der Push- Meldungen zurückgreifen, um einen ankommenden Anruf abnehmen zu können. Auf jeden Fall lässt sich festhalten, dieses App ermöglicht es schon einmal recht zuverlässig, auf weitere zusätzliche Geräte, in diesem Fall auf ein zusätzliches Festnetz Telefon zu verzichten. Somit habe ich in meinem iPhone sowohl die Mobiltelefonie als auch die Festnetztelefonie ortsunabhängig in einem Gerät vereint.
Update 1: Sipgate selbst antwortet auf meine Anfrage nicht, aber ich habe eine Stellungnahme von Acrobits, Sipgate scheint die Nutzung über TCP nicht zuzulassen:
Thanks for the inquiry. Unfortunately, I don’t have good news for you. First, as you may already know, sipgate does not support tcp. So the only way to use them is to use our proxy. The problem is that when we use our proxy, an important packet (ACK) gets lost so the calls get ended after about 30 seconds. We’ve done as much testing on our side as possible, but the issue seems to be occurring on sipgates side. But when I tried to get their help in trying to resolve the issue, they simply said not to use tcp. So the method for backgrounding where we listen for incoming traffic will not work for sipgate since this is only supported for tcp on the iPhone.You have two other options, though. First, you can go to the preferences in Groundwire and set Keep iPhone awake to always. But the problem with this is that it basically means Groundwire is always awake, even when in the background. So your battery will drain very quickly.Your other option (which we think is the best) is to use push notifications. In the softphone, tap on settings, then SIP Accounts, then your sipgate account. Tap on incoming calls and select ‘on with push’. Be sure to save the change. Then you will receive push notifications for incoming calls when Groundwire is not in the foreground.
Soweit so gut. Dann bleibe ich erstmal bei den Pushmeldungen um Sipgate über das iPhone nutzen zu können.
Was die Deutsche Bahn von den Schweizerischen Bundesbahnen unterscheidet
Filed under: Bahn, ÖV Tags: Deutsche Bahn, ICE, Kilometer, SBB, Verspätung
In diesem Artikel möchte ich über meinen Alltag als Pendler berichten. Einerseits pendele ich in der Schweiz zwischen unserer Wohnung in Basel und meinem Arbeitsort in Uster und andererseits zwecks eines Masterstudium zwischen der Schweiz und Deutschland auf der Strecke Basel- Freiburg im Breisgau. In der Schweiz verläuft die Bahnfahrt mit kleinen Ausnahmen stets gleich. Man steigt ebenso pünktlich aus dem Zug, wie man ihn eingestiegen ist. Meine Erfahrungen in Deutschland sind leider sehr häufig vom Gegenteil geprägt.
Vor kurzem habe ich in einem Tweet ein Lob für die SBB ausgesprochen:
Aus dieser einen, kurzen Statusmeldungen scheint für mich jedoch der Hauptunterschied zwischen der Deutschen Bahn und dem schweizerischen Bundesbahnen liegen. Es ist schon sehr oft passiert, dass ich in Freiburg im Breisgau am Bahnhof stand und Züge mit mehr als einer oder 2 Stunden Verspätung angekündigt wurden. Zwar wurde im Regelfall auf eine kurze Zeit später fahrende Regionalbahn verwiesen, jedoch ist die Fahrzeit von Freiburg nach Baselmit einer solchen mit einer erheblich längeren Reisezeit verbunden, als dieses mit dem ICE der Fall gewesen wäre.
Die SBB hätte in einem solchen Fall auch nicht die bestehende Verspätung des eigentlichen Zuges wegzaubern können, aber sie wäre in der Lage gewesen einen anderen Zug stattdessen fahren lassen. Das dies im Normalfall zwar keine gleichwertigen Züge sind, sondern eher altes Rollmaterial, welches in Regelverkehr nicht mehr fährt, aber in diesen Fällen dafür sorgt, dass man trotzdem pünktlich ankommt, stört nicht weiters.
Von diesem Beispiel könnte sich die Deutsche Bahn eine oder zwei Scheiben abschneiden und so erheblich mehr Zufriedenheit bei ihren Kunden sorgen und gleichzeitig wesentlich mehr Menschen für den öffentlichen Verkehr begeistern. Dies würde wahrscheinlich zu einem viel grösseren Gewinn führen für alle als dieses irrsinnige Projekt Stuttgart 21. In diesem Sinne Wünsche ich gute und vor allem pünktlich Fahrt mit der Bahn. Und ich werde hoffentlich auch in Zukunft die Fahrt in vollen Zügen der SBB mit meinem Generalabo geniessen können.
Nicht ganz Twitter und nicht ganz Blog
Filed under: Artikel, News, Twitter, ich Tags: Blog, Gadget, Internet, Twitter, Wordpress
Wie wohl die meisten Leser hier festgestellt haben werden, ist die Anzahl der Blogeinträge im Laufe des letzten Jahres immer knapper geworden. Dies liegt einerseits daran, dass ich durch meinen Job sehr eingebunden bin, andrerseits durch mein Masterstudium, welches ich neben meinem Job absolviere, zeitlich sehr stark gebunden bin.
Der Hauptgrund liegt aber darin, dass ich Ideen, Links aber auch Kommentare viel lieber in 140 Zeichen auf Twitter festhalte. Deshalb erübrigt es sich oftmals, einen zusätzlichen Blogeintrag zu verfassen. Um dem Rechnung zu tragen, werde ich auf diesem Blog einmal wöchentlich eine Zusammenfassung meiner Tweets publizieren.
Natürlich werde ich, wenn Ideen für einen interessanten Blogeintrag vorhanden sind und es die Zeit hergibt weiterhin ausführlichere Artikel schreiben. Thematisch werde ich vor allem zu Themen rund um den Mac, genialen Gadgets und meinen Erlebnissen als Nutzer des öffentlichen Verkehrs schreiben.
In diesem Sinn wünsche ich euch weiterhin viel Spass beim lesen dieses Blogs!
Twitter Updates for 2010-08-21
- BREAKING: SBB führt neue RX-Linie http://yfrog.com/mzj9ttj von Baden über Aarau nach Berlin #
Twitter Updates for 2010-08-20
- Installiere Linux Mint auf einem alten Laptop – bin gespannt, wie das läuft. Das alte XP als VM auf das Macbook kopieren hat geklappt. #
Ein tolles Headset, Kopfhörer, Mikrofon und Lärmkiller: der Sennheiser MM450
Filed under: Computer, iphone, iphone Tags: elektronische Musik, Internet, iphone, Kopfhörer, Sennheiser, telefon, telefonieren, voip
Die meisten Kopfhörer oder In-Ear-Kopfhörer halten bei mir meistens nicht lange. Und das unabhängig von Preislage und Hersteller, Kopfhörer die nicht nach einem halben Jahr ihren Geist aufgegeben haben waren die Ausnahme. Da waren die Originalkopfhörer von iPhone und früher iPod dabei, die auf Grund der Klangqualität ausschieden sind, da waren die Apple In-Ear-Kopfhörer, die nach einer Weile die Stöpsel verloren haben, da waren unterschiedliche Kopfhörer von Shure, bei denen nach einer Weile irgendwo ein Wackelkontakt vorlag und die Musik nur noch einseitig abgespielt wurde, oder ein undefinierbarer Fehler, als auf einmal links kein Ton mehr kam. Schlussendlich wars immer ein steter Wettkampf gegen die Zeit, bis der nächste Kopfhörer zum Kauf anstand.
Jedenfalls war es vor einiger Zeit mal wieder notwendig, einen neuen Kopfhörer zuzulegen. Damit sich diesmal der Frust in Grenzen hält habe ich einige Kriterien aufgestellt, welche meine neuen Kopfhörer erfüllen müssen:
- Kopfhörer dürfen keine Kabel haben, die anfällig für Wackelkontakte sind
- Sie sollen von der Klangqualität sauber und präzise sein
- Die Kopfhörer sollen als auch als Headset für mein iPhone nutzbar sein
Bei meiner Suche bin ich auf die Sennheiser MM450 gestossen. Von diesen Kopfhörern bin ich sehr begeistert. Sie haben einen guten Sitz, sind bequem und vor allem, sie haben einen guten Klang. Begeistert bin ich von der Qualität des Klanges, obwohl diese über Bluetooth Überfunk übertragen wird. Dies ermöglicht einerseits, direkt von meinem iPhone Musik abzuspielen, andererseits aber auch mit einem Griff an das Headset ein Telefonat entgegenzunehmen. Während man telefoniert, pausiert die Musik und man kann über die Kopfhörer und das eingebaute Mikrofon problemlos telefonieren. Beendet man das Gespräch, so spielt das iPhone direkt wieder die Musik ab. sowohl die Annahme eines Gespräches, als auch das lauter und leiser machen erfolgt direkt über die eingebauten Steuertasten auf der rechten Seite des Kopfhörer. das beim iPhone nicht funktioniert, wofür aber Tasten vorgesehen sind ist das vor und Zurückspulen eines Titels. Dies soll aber in einer der nächsten Versionen des iOS erfolgen. Dafür kann Sennheiser nichts. Koppelt man die Kopfhörer mit einem anderen Gerät, zum Beispiel eine MacBook Pro, so stellt man fest, dass die Titelansteuerung etwa im iTunes hervorragend funktioniert.
Da das Headset sich ohne Probleme mit mehreren Geräten verbinden lässt, kann es auch problemlos als Headset am Laptop, als Freisprecheinrichtung an meinem Festnetztelefon oder eben als Headset am iPhone verwendet werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass das jeweils zuletzt verwendete Gerät kurz ausgeschaltet werden sollte oder zumindest die Bluetoothverbindung unterbrochen werden sollte, damit die Verbindung sofort zustandekommt.
Besonders hervorheben möchte ich die NoiseGuard Technologie von Sennheiser. Diese ermöglicht es, viele störende Geräusche herauszufiltern. Besonders bemerkbar macht es sich, wenn man zum Beispiel in einem Zug sitzt oder das Fenster an einer lärmenden Strasse geöffnet hat und viele monotone Geräusche zu hören sind. Diese kann der Kopfhörer sehr gut ausblenden. Weniger gut funktioniert das bei hellen Tönen oder bei Stimmen. Sennheiser erklärt die Technologie wie folgt:
Die NoiseGard™-Technologie wurde von Sennheiser entwickelt und ist heute weltweit in vielen Cockpits im Einsatz. Sie basiert auf dem Prinzip der Auslöschung von Schall im tieffrequenten Bereich durch gegenschall (phaseninverser Schall). Winzige Mikrofone nehmen dazu den Umgebungslärm auf. Die NoiseGard™-Elektronik erzeugt dann eine Schallwelle, die zum Störschall um 180° phasenverschoben ist – mit dem Ergebnis, dass sich beide Schallwellen annähernd aufheben. Das Musiksignal dagegen wird fast unverändert wiedergegeben.
Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut das ganze funktioniert und wie ruhig die Umgebung auf einmal wird. Hier hat Sennheiser wirklich ganze Arbeit geleistet. Insofern kann ich zusammenfassend eine absolute Kaufempfehlung aussprechen. Und dies für alle Teilbereiche. Der MM450 ist sowohl ein sehr guter Kopfhörer, er ist ein sehr gutes Headset um damit zu telefonieren, er ist aber auch ein sehr guter Schutz gegen Umgebungslärm. Und es ist erstaunlich, wie schnell man sich daran gewöhnt, ohne Kabel um den Hals und Verbindung zum iPhone Musik zu hören oder zu telefonieren. So kann das iPhone getrost auf dem Tisch liegen bleiben und man kann frei im Raum herumlaufen und telefonieren ohne das Gerät in der Hand halten zu müssen.
Hier kaufen: Sennheiser MM 450 Travel Bluetooth Stereo-Kopfhörer schwarz
Der Livescribe Pulse Smartpen – ein Stift, der das Leben leichter macht!
Filed under: Apple, Computer, Leben, Leben lassen Tags: Internet, iphone, Livescribe, neu, Pulse Smartpen

Eigentlich bin ich ja ein absolut überzeugter Fan des papierlosen Alltags (Das«papierlose Büro» verkneife ich mir jetzt zu erwähnen). Denn die meisten Dokument, die ich auf Papier erhalte verschwinden irgendwann entweder in einem dicken Ordner oder gehen im Altpapier verloren.
Deshalb habe ich schon in meinem Studium damit bekommen, alle Skripte einzuscannen und als durchsuchbares PDF zu speichern. Dies ermöglicht mir einerseits, auf meinem Mac mit Spotlight direkt nach Stichworten zu suchen, auf der anderen Seite kann ich via iDisk von MobileMe von überall darauf zugreifen. Das funktioniert mit in Computerschrift gedruckten Sachen sehr gut, hat allerdings einen Hacken, sobald es um Handschrift geht. Klar könnte ich z.B. Notizen auch mit dem Computer tippen, allerdings ist es doch nicht so wirklich praktisch immer und überall einen Laptop mitzuschleppen.
Seit etwa einem halben Jahr habe ich auch für dieses Problem eine Lösung gefunden. Und zwar handelt es sich hierbei um einen Stift, der etwas dicker aussieht, wie ein normaler Stift, ansonsten aber ganz normal zu benutzen ist. Es handelt sich dabei um den sogenannten Pulse Smartpen von der Firma Livescribe.

Die besondere Fähigkeit des Stiftes erschliesst sich aber erst, wenn man den Stift mit einem Kabel an den Computer anschliesst. Denn dann – oh Wunder – erscheint der zuvor geschriebene Text exakt auf dem Bildschirm des Computers. Es handelt sich hierbei um dem Livescribe Smartpen. Dieser Stift speichert jegliche Notiz, egal ob Text oder Skizze, die man mit ihm auf einem speziellen Papier macht. Das Papier ist in diesem Fall die einzige Einschränkung, die man in Kauf nehmen muss. Auf dem benötigten Papier sind kaum sichtbare Punkte aufgedruckt, anhand derer die im Stift eingebaute Kamera erkennt, an welcher Stelle und auf welcher Seite man sich befindet. Das Papier ist entweder als Noblock in verschiedenen Grössen und Ausführungen erhältlich, oder man druck es sich selbst mit einem Laserdrucker aus, was sich meiner Meinung nach aber nur lohnt, wenn man gerade keinen Block zum schreiben da hat, oder das Papier ausgegangen ist und man warten muss, bis Nachschub da ist.

Den Text kann man im Anschluss, nach dem man den Stift an den Computer angeschlossen hat am Bildschirm in Handschrift lesen und durchsuchen, oder mit der mitgelieferten Software Myscribe in Computertext umwandeln lassen. Die Umwandlung in Computertext auf deutsch funktioniert aber erst, wenn man sich von der Homepage von Myscribe das deutsche Textmodul heruntergeladen hat. Ich war grundsätzlich sehr erstaunt, wie gut die Software auch meine wirklich nicht schöne Handschrift erkennen und umwandeln kann. Dass dies so gut funktionitert liegt wohl daran, dass die Software nicht die einzelnen Buchstaben versucht zu vergleichen, sondern immer ganze Wörter in ihrem Aussehen vergleicht und so zu doch sehr guten Ergebnissen kommt. Wie gut die Texterkennung in der Tat funktioniert, seht ihr im Screenshot.
Ein weiteres Highlight, welches im Stift versteckt ist, ist das eingebaute Mikrofon. Damit kann man Gespräche mitschneiden und syncron zum geschriebenen Wort speichern. Im Anschluss kann man dann entweder mit der Spitze des Stifts an eine auf dem Papier geschriebenen Stelle tippen und das an dieser Stelle gesprochene Wort abspielen, oder nach der Syncronisation auf dem PC mit der Maus darauf klicken und dann ähnlich wie bei einem Telepromter den gesprochenen Text mit den hervorgehobenen Textstellen abspielen. Das ganze kann man dann auch als “Screencast” auf eine Webseite hochladen und anderen Personen zur Verfügung stellen:
Fazit: Alles in Allem bin ich sehr zufrieden und kann den Stift wärmstens weiterempfehlen. Er erleichtert die Arbeit erheblich und es macht Spass, sich hinterher die mitgeschriebenen Notizen anzuschauen. Und er gehört definitiv nicht zu den Gadgets, die man am Anfang unbedingt haben möchte und nach ein paar Wochen ihren Reiz verlieren. Ich nutze ihn seit etwa einem guten halben Jahr fast täglich und bin immer wieder aufs neue fasziniert und gegeistert von diesem Stift.
Als kleiner Wehrmutstropfen ist anzusehen, dass die Daten nicht auf mehrern PCs syncronisiert werden können. Wünschenswert wäre die Möglichkeit, die gespeicherten Daten auch mit einen iPhone und noch besser mit einem iPad syncronieren und abspielen zu können. Aber vielleicht wird dies ja schon bald Realität. Hoffe ich doch zumindest.
Hier kaufen: Livescribe Pulse Smartpen 4GB EFIGS
Am besten ist immer noch das Original: FRITZ!App Fon
Filed under: Computer, ich, iphone, iphone Tags: Internet, iphone, sipcall, sipgate, voip
Nach dem ich in meinem letzten Blogeintrag auf die Apps fürs iPhone von Sipgate und Sipcall aufmerksam gemacht habe, möchte ich nun auf ein VOIP App hinweisen, welches AVM selbst veröffentlicht hat. Es ist, wie sollte es anders sein, dafür gedacht, zu Hause, wenn die FritzBox in der Nähe ist zu benutzen. AVM bewirbt es wie folgt:
Komfortabel mit dem Smartphone über Festnetz und Internet telefonieren
Mit Hilfe der FRITZ!App Fon lässt sich Ihr Telefon ganz einfach per WLAN mit der FRITZ!Box 7390, 7270 oder 7170 verbinden. So können Sie mit Ihrem iPhone oder Smartphone zu Hause komfortabel über das Festnetz und das Internet telefonieren – Ihr iPhone oder Smartphone fungiert dabei als IP-Telefon.
Das App erfüllt meiner Meinung nach genau seinen Zweck, nicht mehr und nicht weniger als es soll. Man kann mit ihm in guter Qualität telefonieren. Subjektiv ist die Sprachqualität besser als mit den Apps von Sipcall und Sipgate. Einen Kritikpunkt hat es aber: es verfügt nicht über Push Meldungen, um einen Anruf anzunehmen, wenn das App nicht aktiv ist.
Das App fürs iPhone gibt es hier im iTunes-Store zum Download.
Telefonieren über Fritz Box oder über Voip App?
Filed under: Apple, iphone Tags: Internet, iphone, sipcall, sipgate, voip
Vor knapp einem Jahr habe ich hier in diesem Blog einen Artikel veröffentlicht, wie man mit dem iPhone über die FritzBox telefonieren kann. Der Artikel hat ein unglaubliches Echo ausgelöst und auch noch nach einem Jahr findet er viel Beachtung. Den Umweg über die Fritzbox habe ich damals vor allem deshalb gemacht, weil die Sprachqualität direkt mit den Providern mit den angebotenen iPhone Apps mehr als unbefriedigend war und eine Anrufannahme, wenn das App nicht aktiv war nicht möglich war. Deshalb wollte ich vor allem eine einfache Möglcihkeit bei Bedarf dennoch in meiner Wohnung mobil zu sein und über Festnetz telefonieren zu können, im Prinzip also dass iPhone als Schnurlostelefon.
In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Die meisten Voip-Provider bieten mittlerweile eigene Apps an, um mit dem iPhone über Voip zu telefonieren. Die beiden Provider, auf die ich zugreife bieten beide gut brauchbare Apps an.
Auf der Webseite verspricht Sipcall zum angebotenen eigenen iPhone App, welches ich für meine CH-Festnetznummer verwende vollmundig:
Mit der sipcall iPhone Applikation können Sie jetzt mit Ihrem iPhone über 3G (UMTS), EDGE, Wi-Fi oder zuhause und im Büro über WLAN zu den günstigen sipcall Tarifen telefonieren.
Grundsätzlich verspricht Sipcall nicht zuviel. Besonders die Möglichkeit, auf eingehende Anrufe durch Pushmeldungen hingewiesen zu werden habe ich sehr zu schätzen gelernt. In der Praxis weiss ich so auch,wenn das App nicht aktiv ist, wann ein Anruf eingeht. Das funktioniert, wenn man über ein WLAN Netzwerk angemeldet ist sehr gut, bei reinen UMTS Verbindungen zeigt es den eingehenden Anruf zwar an, in der Regel ist die Verbindung jedoch zu langsam, um tatsächlich rechtzeitig nach dem Start des Apps das eingehende Gespräch auch aufzubauen. Ausgehende Gespräche über UMTS kann man zwar aufbauen, allerdings ist die Gesprächsqualität meiner Meinung nach sehr bescheiden, um nicht zu sagen unbrauchbar. Insofern ist die Benachrichtigung über Push unterwegs für mich von der Funktion her die eines reinen Anrufmonitors. Je nach dem, wer gerade anruft, kann ich dann ganz normal über das Mobilfunknetz zurückrufen. Insgesamt habe ich von dem Sipcall App einen sehr guten Eindruck, die Sprachqualität entspricht ungefähr jener, welche ich auch habe, wenn ich mit meinem ISDN Telefon via Voip über die FritzBox telefoniere.
Neben all den positiven Seiten hat Sipcall bzw. das App auch negative Seiten. Rein akustisch wäre da mal der doch sehr nervige Klingelton zu erwähnen, der nicht verändert werden kann (jedenfalls habe ich noch nicht herausgefunden wie). Wenn man beim App die Pushmeldungen aktiviert hat, so lässt es Sipcall es nicht mehr zu, dass man sich parallel dazu auch an einem anderen Gerät anmeldet. So muss man sich entscheiden, ob man z.B. über die FritzBox oder das iPhone-App telefonieren möchte. Das hat Sipgate besser gelöst.
Bei Sipgate kann ich auch mit mehren Geräten gleichzeitig eingelogt sein. Allerdings bietet Sipgate keine Pushmeldungen an. Deshalb können auch keine Anrufe angenommen werden, wenn die App nicht aktiv ist. Grundsätzlich ist die Sprachqualität beim Sipgate App mittlerweile sehr gut, was am Anfang nicht so war. Die Oberfläche gefällt mir sehr gut, sie ist sehr schlicht und einfach zu bedienen. Aber durch die fehlenden Pushmeldungen ist der Nutzen der Anwendung doch sehr eingeschränkt, weshalb ich Sipgate immer weniger verwende und meinen Freunden und Bekannten in Deutschland nahegelegt habe mich auf der CH-Telefonnumer anzurufen, da die Wahrscheinlichkeit mich auf der deutschen Sipgate-Nummer zu erreichen doch recht gering ist, wenn ich nicht zu Hause bin und meine FritzBox nicht gerade den Anruf annimmt.
Hiermit komme ich dann auch schon zu meinem Fazit. Noch komme ich noch nicht um meine Fritzbox umhin, solange das Sipgate App keine Anrufe über Pushmeldung anzeigt. Am liebsten wäre es mir, wenn ich dennoch alle meine VOIP-Accounts über die Fritzbox laufen lassen könnte, ich ein App auf dem iPhone hätte, dass sich von überall her mit der Fritzbox verbindet und Anrufe auf der Fritzbox über Push auf meinem iPhone angezeigt werden. Aber da bleibt wohl der Wunsch Vater des Gedankens.
Weltenbummler.
Social Worker.
Jugendbeauftragter @ Stadt Uster.




