Typisch GLP: Hauptsache Posten und Mandate – Inhalte unwichtig.

Über die Politik der GLP kann man nur den Kopf schütteln. Ihre Inhalte wirken inhaltslos, Posten scheinen wichtiger zu sein als Inhalte. Jüngstes Beispiel ist der Profilierungsversuche ist das Vorgehen der GLP zur Ersatzwahl des Ersatzrichters im Bezirk Baden, welcher den Grünen zusteht. Hier meine Pressemitteilung dazu:

Grünliberale suchen die Auseinandersetzung

Nach dem vorzeitigen Rücktritt der grünen Ersatzrichterin Regula Hänggli Fricker ist das Amt wenige Monate vor den Gesamterneuerungswahlen neu zu besetzen. Statt wie üblich die vorgeschlagene Ersatzkandidatin zu akzeptieren, greifen die Grünliberalen den Sitz an, der den Grünen zusteht. Damit beweisen sie weder Gespür für politische Zusammenarbeit noch für den Umgang mit finanziellen Mitteln.

 Bei den Bezirksrichterwahlen im Jahr 2008 hat das Stimmvolk den Grünen im Bezirk Baden drei Ämter übertragen. Nachdem die grüne Ersatzrichterin Regula Hänggli Fricker ihr Amt aus beruflichen Gründen niederlegen musste, haben die Grünen Rada Gajic als Nachfolgerin vorgeschlagen. Mit der Betriebsökonomin und Sozialarbeiterin aus Wettingen steht eine erfahrene Person zur Verfügung, die beste Vorrausetzungen für das Amt der Ersatzrichterin mitbringt. Mit ihren interkulturellen Kompetenzen wäre sie aus unserer Sicht eine wertvolle Bereicherung für das Amt.

Es entspricht den politischen Gepflogenheiten, dass Vakanzen zwischen den Wahlen jeweils in stiller Wahl neu besetzt werden. Dieses Verfahren wird von allen Parteien im Bezirk mitgetragen. Der Entscheid der Grünliberalen Partei (GLP), die Kandidatur von Rada Gajic mit einem eigenen Kandidaten anzufechten, überrascht umso mehr, als bereits im Herbst dieses Jahres Gesamterneuerungswahlen anstehen und die Kandidatin der Grünen unbestritten ist.

«Mit diesem Entscheid missachtet die GLP den Wählerwillen», sagt Daniel Goldberg, Co-Präsident der Grünen Baden. «Ausserdem beweist sie wenig Sensibilität im Umgang mit finanziellen Mitteln, wenn sie für ein dreiviertel Jahr eine Kampfkandidatur anstrebt. Statt sich auf wirklich wichtige Themen zu konzentrieren, vergeuden die Grünliberalen ihre Mittel und Energien für einen sinnlosen Wahlkampf, das das ökologische Lager schwächt.

Die Grünen im Bezirk Baden sehen sich in ihrer Einschätzung der GLP als inhaltsleerer und populistischer Partei bestärkt. Umso ernster nehmen sie den bestehenden Auftrag des Stimmvolkes, das vakante Amt des Ersatzrichters auch in einer Kampfwahl zu verteidigen.

Berlin Calling

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Ausnahmsweise etwas berufliches: Interview auf DRS1

Normalerweise publiziere ich in diesem Blog nichts aus meinem Berufsleben. Jedoch mache ich dieses Mal eine Ausnahme, da mir das Thema sehr wichtig ist.

Es geht um das Thema Partizipation von Kindern und Jugendlichen.

Uster will Kinderlobbyisten nach Bern schicken

Nicht nur Pharma-Vertreter und Wirtschafts-Grössen sollen in den Wandelhallen des Bundeshauses für ihre Interessen lobbyieren, sondern auch Kinder. Die Stadt Uster sucht nun 2 Jugendliche, die als Kinder-Lobbyisten nach Bern möchten.
Bereits seit 10 Jahren erhält die Kinderlobby Schweiz einen Lobbyisten-Badge vom Grünen Aargauer Nationalrat Geri Müller. Wahrgenommen haben diese Lobby-Aufgabe seither fast ausschliesslich Berner Kinder.
Warum nicht aus Uster?
Der Jugendbeauftragte der Stadt Uster, Daniel Goldberg, will dies nun ändern. Nachdem die Kinderkonferenz dieses Jahr in Uster stattfand, möchte er 2 Ustemer Jugendliche nach Bern schicken. Eine weitere Nationalrätin hat einen ihrer Lobbyisten-Badges nämlich in Aussicht gestellt.
Uster sucht nun 2 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, die die Anliegen von Kindern und Jugendlichen bei den Politikerinnen und Politikern beliebt machen wollen, die an Sitzungen teilnehmen und nicht gleich frustriert aufgeben, wenn ihre Ideen nicht erhört werden. (marn)

Das Eigenleben des Gemüses

Immer wieder kommt es bei mir mal vor, dass ein Teil der gekauften Lebensmittel sich selbständig machen und beginnen, ein Eigenleben zu entwickeln. So auch diese Knoblauchknolle:

Geholfen hat es der Knolle wenig, sie musste sich Stücke zerteilen lassen und sich unter das andere Gemüse in die Pfanne  mischen.

En Guete!

Die neuesten Sugets von SVP und FDP aktuell wie nie!

Das sich FDP und SVP sich den Wahlkampf etliche Millönchen kosten lassen, ist bekannt. Das sie auf aktuelle Ereignisse schnell reagieren und diese in ihre neuesten Kampagnen einfliessen lassen, ist spätestens Seite den vielen Anzeigen unter dem Slogan «Kosovaren schlitzen Schweizer auf» hinreichend bekannt.

Nach dem ein türkischer Mann von seiner schweizerischen Partnerin mit einem Messer schwer verletzt wurde, liess es sich die SVP nicht nehmen, diesen Anlass genüsslich für ihre hinterwäldlerische Frauenpolitik zu verwenden:

Quelle: Andreas Kyriacou

Der Entscheid der Sicherheitspolitische Kommissionen SiK, Streubomben nicht zu ächten war natürlich sowohl für die SVP als auch FDP eine Steilvorlage, noch vor den am 23.10.2011 stattfindenden Nationalratswahlen eine neue Plakatserie die Plakatwände im öffentlichen Raum zu vergewaltigen:

 

Quelle: Andreas Kyriacou

 

 

P.S. Weil auf Twitter und Facebook diese Plakate etwas zu ernst genommen wurden, sei an dieser Stelle gesagt, es handelt sich dabei um Satire. Vielen Dank an Andreas Kyriacou für die toller Umsetzung dieser Plakate.

Roger de Weck & Giovanni di Lorenzo im Gespräch.

Das für mich spannendste Gespräch in diesem Jahr konnte ich heute (17.10.2011) im Kaufleuten in Zürich verfolgen. Dort kamen der SRG Generaldirektor der SRG, Roger de Weck und der Chefredakteur der ZEIT, Giovanni di Lorenzo zu einen öffentlichen Gespräch zusammen.

Roger de Weck und Giovanni di Lorenzo im Gespräch

Während der Veranstaltung habe ich einige Tweets verfasst und möchte hier die schönsten Zitate auch im Blog zitieren:

Roger de Weck erklärt sein Verständnis von der Führung eines Unternehmens:

dgoldberg
Roger de Weck: “ich will ein Unternehmen führen, nicht managen. Deswegen bin ich froh, kein Manager zu sein.
17.10.11 20:16

Roger de Weck darüber, was er vom Können etlicher Manager von Grosskonzernen hält:

dgoldberg
Manager können nicht führen. Es gibt viele, die nicht intelligent genug sind, um zu führen. #rogerdeweck
17.10.11 20:20

Roger de Weck erklärt, warum die Radio und Fernsehgebühren in der Schweiz doppelt so hoch sind, als in Deutschland:

dgoldberg
Mehrsprachigkeit des Schweizer Fernsehen und Radio kostet pro Kopf 170 CHF. #rogerdeweck
17.10.11 20:25

Roger de Weck auf die Frage von Giovanni di Lorenzo, ob die Schweiz Begriffe aus der deutschen Politik- und Medienlandschaft aufnehme:

dgoldberg
In der Deutschschweiz wird jeder ideologische Begriff importiert, der in DE salonfähig ist. #rogerdeweck
17.10.11 20:28

Roger de Weck auf die Frage von Giovanni di Lorenzo, welchen Einfluss die Politik auf den SRF hat:

dgoldberg
“Wenn die Politik im SRF viel zu sagen hätte, würde ich nicht auf diesem Stuhl sitzen.” #rogerdeweck
17.10.11 20:44

Roger de Weck auf die Frage von Giovanni di Lorenzo warum die Missschweizwahlen zukünftig nicht mehr im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt werden.

dgoldberg
Es ist eine Legende, dass die Mehrheit der Schweiz die Missschweizwahlen gut fanden. #rogerdeweck
17.10.11 20:32

Roger de Weck in Anspielung auf den Niederganz der liberalen Parteien in Europa, insbesondere der deutschen FDP:

dgoldberg
Erst jetzt gibt es etwas wie eine europäische Liberalisierung der Liberalen. #rogerdeweck #FDP
17.10.11 20:59

Und zum Schluss vergleicht Giovanni di Lorenzo den Job von Roger de Weck  mit jenem des Papstes:

dgoldberg
Giovani di Lorenzo: Roge de Weck ist neben dem Papst der einzige Intellektuelle der einen Großkonzern führt.
17.10.11 21:23

Insgesamt war es ein wohltuender Abend mit zwei präzisen und klar denkenden Pragmatikern, die sowohl der Schweiz als auch Deutschland sehr gut tun.

Warum ich es liebe, einen Windows PC in meinem Mac-Netzwerk zu haben…

… nämlich wegen der Art und Weise, wie OS X Lion den PC darstellt: Mit einem Bluescreen.

Homeoffice. zu Hause ist doch einfach am schönsten

Zu einem Teil kann ich meine Arbeit zu Hause verrichten. Und natürlich habe ich zu Hause auch die beste Infrastruktur zum arbeiten:

Eine kleine Wahlhilfe.

Falls jemand für die Nationalratswahlen am 23.10.2011 in der Schweiz noch eine kleine Orientierung braucht, hier ist sie:

Atomkraft nein Danke

Atomkraft nein Danke

Gegen die Atombetonköpfe hilft nur Grün zu wählen!

Here’s to the crazy ones.

Weil es auch absolut zu Steve Jobs passt:

Here’s to the crazy ones.
The misfits.
The rebels.
The troublemakers.
The round pegs in the square holes.
The ones who see things differently.
They’re not fond of rules.
And they have no respect for the status quo.
You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them.
About the only thing you can’t do is ignore them.
Because they change things.
They push the human race forward.
And while some may see them as the crazy ones, We see genius.
Because the people who are crazy enough to thinkthey can change the world, Are the ones who do.